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22.04.2020
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Warum Chris zum Tretrollerfahrer wurde

TretrollerLiebe Blogbeitrag - Wie Chris zum Tretroller kam.

Hier erzählt uns Chris aus Hamburg seine Tretroller-Geschichte und wir freuen uns, dass er sie mit uns teilt.

Hallo, liebe TretrollerLiebe Blog-Leser.
Ich bin Chris, Vater von zwei Töchtern, Wahl-Hamburger und bis vor kurzem überzeugter Radfahrer. Eigentlich wollte ich nur kurz die Optimierungsmaßnahmen an meinen Tretrollern kommentieren. Aber ich dachte mir – das ist so losgelöst kaum nachvollziehbar. Also hole ich etwas weiter aus.

Seit ich denken kann, nutze ich mit Begeisterung das Fahrrad. Vorwiegend als Transportmittel im Alltag, aber auch für Sport und Freizeit. Ich warte, repariere und optimiere, bis hin zum Einspeichen neuer Laufräder. Seit gut 15 Jahren lebe ich in Hamburg, und seit dieser Zeit pendle ich täglich, bei nahezu jedem Wetter, mit dem Rad zur Arbeit. 

Wie bin ich nun auf den Tretroller gekommen?

Auf meinen täglichen 40 km kann ich gut die Umstrukturierung Hamburgs zur “Fahrradstadt” beobachten. Immer mehr “echte” Radwege werden im Zuge dieser Maßnahmen durch Pinselstriche auf der Straße ersetzt.
Neuester Trend: hochgefährliche Fahrradweichen, vom Volksmund auch “Angstweichen” genannt, wie sie bereits in vielen einschlägigen Blogs kommentiert und u.a. vom ADFC geächtet werden. So erweist die Stadt Hamburg uns Radfahrern einen gewaltigen Bärendienst!

TretrollerLiebe Blogbeitrag - Wie Chris zum Tretroller kam.

Wir werden alle älter. Meine Töchter werden flügge und kommen langsam in das Alter, in dem sie ihre eigenen Wege gehen wollen und sollen. Gleichzeitig müssen sie bald aus gesetzlichen Gründen vom baulich geschützten Fußweg runter und rein in den dichten Verkehr – zumindest mit dem Fahrrad. Für mich als Vater unvereinbar mit meiner Aufsichtspflicht in Verbindung mit dem aktuellen Bautrend.

Die Alternative zum Fahrrad

Aus dieser Not heraus begab ich mich auf die Suche nach alternativen Fortbewegungsformen für meine Töchter – und wurde bei den “großen” Tretrollern fündig. Alles andere mit Mini-Röllchen ist für die häufig zerklüfteten Hamburger Gehwege schlicht ungeeignet bis lebensgefährlich.

Gleichzeitig zwickt und zwackt es bei mir im Rücken, das viele Sitzen im Büro und auf dem Rennrad macht es nicht besser. Ein sportlicher Ausgleich wäre nicht schlecht. Warum nicht den Mädels ein Vorbild sein und ebenfalls rollern?! 

Gesagt getan und direkt vor Weihnachten ab zu Gabi und Matthias zur TretrollerLiebe nach Celle – die sich nach freundlicher und kompetenter telefonischer Beratung als primäre Bezugsquelle für die Einstiegsdroge qualifiziert haben.
Der erste Roller wurde ein leichter 20”/16”er, der sowohl für mich als auch für die Große super passt. Erstmal zum Probieren, dachten wir uns. Und es war Liebe auf den ersten Tritt! Für mich und die Kinder! Wer hätte gedacht, was für ein wunderbarer Sport das Tretrollern ist.

Die neue Tretroller-Familie ist geboren

Mittlerweile haben wir drei Roller im Fuhrpark. Der erste – ein Yedoo Rodstr – hat noch eine Alltagsausstattung (Nabendynamo SON XS, Lichtanlage) bekommen. Eine Batterie-Lichtanlage ist einfach nix praktikables für den Stadtalltag, erst recht nicht für Kinder!

TretrollerLiebe Blogbeitrag - Wie Chris zum Tretroller kam.

Ich selbst habe mich für einen faltbaren Mibo Split entschieden (passt noch perfekt in den Kofferraum oder die volle U-Bahn) und habe diesem zur Komfortsteigerung etwas breitere Slickreifen und einen Gravellenker verpasst. Fährt sich hervorragend! Mit dem geraden Lenker hatte ich doch so meine Probleme und Lenkerhörnchen ohne Bremsgriff verbieten sich im Stadtbetrieb schlichtweg. Er bekommt nun noch einen Gepäckträger und/oder Lowrider, denn auch für längere Touren will ich meinen Tretroller nutzen. Vielleicht kommt auch noch festes Licht ran, wie beim Rodstr.

TretrollerLiebe Blogbeitrag - Wie Chris zum Tretroller kam.

Auch die Jüngste ist nun nicht mehr als “Trittbrettfahrerin” zur Passivität verdammt und hat vom Osterhasen einen schicken roten Yedoo Frida & Fred 16″/16″ (gleich das erste Bild in der Bildergalerie) hingestellt bekommen. Rollt super – sogar der Fußwechsel klappt schon halbwegs.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Tretroller für die Mama 😉



Wir bedanken uns ganz doll bei Chris für diesen tollen Einblick in seine Tretroller-Familien-Geschichte und freuen uns mit ihm über seine neue „Sucht“.

Wenn Du dich hast anstecken lassen und weißt nicht so genau, wo und wie du anfangen sollst, dann ruf uns doch an und lass dich beraten. Und wenn du auch deine Geschichte hier veröffentlichen möchtest, schreib uns einfach und wir setzen uns mit dir in Verbindung.

Leserbeitrag
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