Tretroller-Wandern mit Komoot
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31.12.2018
Übersicht

Warum wir kein WhatsApp mehr nutzen

Für diejenigen, die sich nicht durch den ganzen Text lesen möchten, kommt die Zusammenfassung gleich vorweg:
Wir nutzen Telegram, um mit unseren Kunden schnell und unkompliziert zu kommunizieren – dort betreiben wir u.a. auch einen Supportkanal.
Facebook bleibt vorerst erhalten und den Twitter-Kanal werden wir auch weiterhin betreiben.
Google+ soll irgendwann 2019 oder 2020 geschlossen werden – wer weiß schon, ob Google bis dahin schon wieder seine Meinung geändert hat – von uns aus füttern wir diesen Account allerdings nicht mehr regelmäßig, lediglich Google-Business betreiben wir weiterhin, weil das Sinn für die Suchmaschine ergibt.
Mit Instagram haben wir in diesem Jahr recht positive Erfahrungen sammeln können und werden dort auch weiterhin aktiv bleiben.

WhatsApp ist populär und im allgemeinen wird gedacht, dass es keine Alternative dazu gibt. Doch, gibt es.
Diese Alternative heißt Telegram und ist sogar leistungsfähiger als WhatsApp. Darüber hinaus ist dieser Messenger in einigen wichtigen Dingen einfacher zu handeln und auch „sicherer“ – insofern man im Internet von „Sicherheit“ sprechen kann.

Der für uns entscheidende Punkt ist aber die Rechtslage – die DSGVO.

Das Problem bei Whatsapp ist, dass sich die App den Zugang zu den Kontakten beziehungsweise zum Adressbuch der dort vorhandenen User verschafft. Ohne dass der Nutzer diesen Datentransfer freigibt, kann der Smartphone-Besitzer die App bisher nicht nutzen. Und genau hierin liegt das Problem. Vor der Weitergabe der Daten muss sich der Besitzer schriftlich die Genehmigung jedes einzelnen Kontakts holen.

Von dieser Regelung sind nicht nur Mittelständler und Großkonzerne, sondern auch Selbstständige und Kleinunternehmer betroffen. Allerdings gilt das Angemessenheitsprinzip, was dafür sprechen könnte, dass nicht jeder Verstoß geahndet wird. Mit Abmahnungen ist jedoch zu rechnen, im schlimmsten Fall mit einer Klage. Unternehmen drohen bei Verstößen Bußgelder in Höhe von bis zu 4 Prozent des jährlichen weltweiten Umsatzes.

Daher haben wir entschlossen uns von WhatsApp zu verabschieden und Telegram zu nutzen.

Telegram übermittelt keine Telefondaten, sondern lediglich einen dafür eigens angelegten Nutzernamen.
Telegram ist kostenfrei und hat viele nützliche Funktionen, die nach den Userwünschen regelmäßig per Update eingepflegt werden. Außerdem kann Telegram auf allen Plattformen völlig unabhängig genutzt werden – auch unter Windows. Und das gleichzeitig, ohne Handy und völlig unkompliziert. Sollte jemand zum Beispiel an einem fremden Rechner sitzen und kein Handy dabei haben, dann kann man sich auch einfach per Browser einloggen. Mehr geht einfach nicht 🙂

Wem die Android-App nicht genügt, kann sich Plus installieren und sich den Messenger völlig frei gestalten. Außerdem gibt es noch die Tab-Darstellung. Wir fragen uns allerdings schon lange, warum Telegram diese Ansicht nicht in ihre App mit aufnimmt – sie sorgt wirklich für viel mehr Übersicht, wenn man recht aktiv unterwegs ist.

Wir freuen uns auf Euch.
Gabi und Matthias
von Tretrollerliebe.de

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